Heise 25.11.2025
13:30 Uhr

heise+ | NFC-Visitenkarten selbst beschreiben


Einige Firmen bieten Webdienste an, um NFC-Visitenkarten mit Kontaktdaten zu bespielen. Die sollte man ignorieren und die Dinge selbst in die Hand nehmen.

heise+ | NFC-Visitenkarten selbst beschreiben

NFC-Visitenkarten sind praktisch, weil sich damit Kontakte einfach durch Auflegen auf ein Smartphone übertragen lassen; das geht viel schneller als von einem Smartphone zum anderen und klappt mit Androiden und iPhones. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn wenn es um den direkten drahtlosen Austausch von Visitenkarten geht, reden die beiden Plattformen aneinander vorbei.

Denn während Androiden die Near Field Communication einsetzen und gemäß des NFC Data Exchange Format (NDEF) Kontakte im vCard-Format senden und empfangen, nutzt Apple für iPhones das hauseigene NameDrop-Protokoll, das vCards via Bluetooth und Ultrabreitbandfunk überträgt (Ultra-Wideband, UWB).

Es gibt aber eine Brücke: iPhones nehmen per NFC Links an. Mit der übermittelten URL steuert der Browser einen Webserver an, der die gewünschten Daten ausliefert. Das kann eine vCard sein oder der Webauftritt einer Firma.